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April 2010
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Archive für April 2010

Schwierig, schwierig wenigstens ….

Mein offener Brief an die Berliner Morgenpost:

Bezahl-Artikel in der Berliner Morgenpost: Internet: E-Mail bedroht Briefgeschäft der Deutschen Post

Sehr geehrte Damen und Herren,
aus beruflichen Gründen bin ich sehr an dem Artikel von Herrn Birger Nicolai (E-Mail bedroht Briefgeschäft der Deutschen Post - Donnerstag, 29. April 2010 02:00) interessiert.

Aus geschäftlichen Gründen möchte die Zeitung natürlich den Artikel verkaufen, nachvollziehbar für mich, verständlich (siehe www.e-mail-praxis.com)!
Aber ich kann mir NICHT den Artikel kaufen, ich kann mir nur einen 30-Tage-Zugang zulegen?!
Nun will ich mal nachfragen und das natürlich per E-Mail, und entdecke, dass die Berliner Morgenpost im Impressum NICHT die aus juristischen Gründen (!) für jedes Impressum geforderte E-Mail-Adresse angibt.
Nun will ich aber dranbleiben an dem Artikel, an dem Thema des Herrn Nicolai und gehe auf Kontakt, und schreibe in ein Formular (!).
Und beim Schreiben merke ich, dass das “Nachrichtenfeld” keine Begrenzung hat und vor allem KEINEN Scroll-Button, wenn man nämlich über das “Sichtfeld” hinaus schreibt.

Merkwürdige Konstellation - E-Mail scheint noch viel mehr zu bedrohen, als mancher ahnt!

Ich freue mich auf Ihre E-Mail, viele Grüße

Gerald Fründt M.A.
www.e-mail-praxis.com

P.S. Nun schreibe ich Ihnen genau das, was eigentlich bedroht zu sein scheint: einen Brief. Ich schreibe und schicke Ihnen diesen, weil ich nichts in die Hand bekommen habe, was belegt, dass ich Ihnen gestern (29.04.2010) überhaupt eine Nachricht geschrieben habe.

Deutsche Post & E-Mail

Ein auffallendes Beispiel für die Art und Weise, wie öffentlich und vor allem in der Wirtschaft mit Inhalten umgegangen wird:
Erst ein Fondsmanager weist die Deutsche Post auf den Einbruch eines Geschäftes hin, und Grund ist die E-Mail.

Klar, die Deutsche Post hatte das schon lange kommen sehen, deswegen hat man auch versucht, einen eigenen, sicheren E-Mail Dienst auf den Weg zu bringen, kostenpflichtig, versteht sich. Das Dilemma öffnet sich: E-Mail ist kostenlos deswegen ja E-Mail; wo kein Aufwand keine Kosten kein Umsatz kein Gewinn!

Klar, deswegen hat man auch bei dem Projekt “De-Mail” der Bundesregierung wenig bis gar nicht mitgearbeitet.

Klar, Unified Messaging, also die Konvergenz der Kommunikations-Medien, ist an der Deutschen Post auch so gut wie vorbeigegangen.

Irgendwer müsste langsam mal die Frage stellen, ob möglicherweise die Deutsche Post in eine selbstschädigende Agonie verfallen ist, oder wirtschaftsnäher: ob sie noch kreditwürdig ist oder nicht vielleicht besser im Rating auf “D” herabgestuft werden sollte.

Tja, so ist das mit E-Mail!

Nachzulesen ist das mit dem Fondsmanager in der Berliner Morgenpost - allerdings muss man den Artikel kaufen, erfährt nur nirgends, was denn dieser ganze Artikel kosten darf.

E-Mail Wahrheit / E-Mail Lüge

E-Mail ist ein eigenes Ding, das habe ich ja schon desöfteren versucht, unserer Wirtschaft klar zu machen.
Wieder und wieder hintergeht E-Mail die Dinge, obwohl sie doch unverrückbar und so wahr erscheinen.

Beispiel zwei “Presse-Meldungen”

Meldung 1:
Via E-Mail lügen Menschen leichter - ShortNews.de
Eine Studie zeigt, dass es Menschen einfacher fällt, per E-Mail zu lügen als in handgeschriebenen Briefen. In Briefen lügt es sich wiederum leichter als zum …

Meldung II:
E-Mails enthüllen Wahrheiten über die Bankenkrise - DiePresse.com
Ein E-Mail sagt oft mehr als tausend Analysen: „Jason schaut sich gerade ein paar Anpassungen in unseren Methoden an, die für eure Leute von Nutzen sein …

Wenn Sie mich fragen, ich könnte Ihnen jetzt eine Geschichte erzählen, fragen Sie mich doch mal: post@betreff-e-mail.de

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