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16.7.2010 von Gerald Fründt.
Nicht mehr und nicht weniger ….
Die ZEIT
Danke!
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15.7.2010 von Gerald Fründt.
Niedersächsische Innovationen …. auf der CeBIT2010
Jemand von VW hält ein kurzes Referat:
“Im Netz wird viel über Volkswagen gesprochen …. ” - gemeint war jedoch, “geschrieben”. Man erkennt, wie sehr das “Netz” eigentlich als ein Ort der Mündlichkeit angesehen und erfahren wird. Die E-Mail hat ja auch so viel von der Mündlichkeit, erzähle ich in der E-Mail-Praxis.com!
Jemand von VW hält ein kurzes Referat - und es steht an der Wand in der Präsentation das Wort “Rechtwesen”, ein Wesen, welches immer irgendwie recht zu haben scheint, ein gefühlter Rechthaber sozusagen.
Vorgelesen wird allerdings “Rechtswesen”.
Es gilt das gesprochene Wort, das geschriebene hingegen verrät eine Denkweise.
Jemand von der Continental AG hält ein kurzes Referat - es fällt der Begriff “Enterprise2.0@conti”.
Für was man alles den Klammer-Affen “@” verwenden kann, und dann noch das trendige 2.0, und dann noch das hammerharte “Enterprise”. Bei der Continental AG scheint einiges durcheinander geraten zu sein…..
Jemand von der Continental AG hält ein kurzes Referat - es fällt der Begriff “Toollandschaft”, die “bereitgestellt” werden soll.
Wie geht denn das, was sind denn “Tools” (Mittel), und was ist eine Landschaft …. irgendwie geistert in meinem Kopf das Wort “Mittelgebirge” herum.
Solange es solch niedersächsische Innovationen gibt, ist mir um das Land nicht bange ……
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14.7.2010 von Gerald Fründt.
Nachgetragenes zur E-Mail2010
1. Welches Ergebnis bekommt man wohl, würde man den Kunden die Frage stellen, ob sie einen Kundenservice lieber per Telefon oder lieber per E-Mail ansprechen ….
2. Welche Merkmale hat “Höflichkeit”?
3. Aus einem Vortrag: die Ausfühlichkeit der Antwort - gemeint war aber Ausführlichkeit der Antwort; hatte man doch eher die Gefühle im Kopf.
4. Will man seine elektronischen Prozesse effizienter gestalten, dann braucht man das Commitment seiner Mitarbeiter!
5. Ist es ein Reflex, dass jedes Handeln (jeder Prozess) im Unternehmen eine Systemunterstützung braucht?
Und heute liegt eine Werbung für den ePostBrief im Kasten …..
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13.7.2010 von Gerald Fründt.
Es bewegt sich - schreibe gerade an einem Artikel über das Online-Banking und sehe mit Freude, dass das Thema De-Mail und die Einführung derselben Fahrt aufgenommen hat, siehe die ZEIT.
Das war zu erwarten, und das wusste ich!
Auf der E-Mail2010 einen bemerkenswerten Vortrag erlebt - da hat man eine solche fantastische Sache wie die De-Mail, und ist viel zu bescheiden *lach*
Wann wird meine Bank verstehen, dass De-Mail da ist!
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6.7.2010 von Gerald Fründt.
…. der E-Mail-Kongress scheint für mich noch nicht abgeschlossen zu sein!
Liebe Kundin, lieber Kunde, wie schaut es aus, würden Sie sich lieber per Telefon an einen Kunden-Service wenden, oder würden Sie lieber dem Kunden-Service eine E-Mail schreiben - und ich meine jetzt keine Notfall-Situation.
Ich kenne keine Studie, die diese Frage schon mal gestellt hätte, Irrtum meinerseits bitte korrigieren an post (at) e-mail-praxis.com - danke!
Herr Pieper von der ING-DiBa schreibt und spricht in seinem Vortrag von der “Ausfühlichkeit der Antwort”. Klarer Fall, ein “r” ist unter den Tisch gefallen. Deswegen kommt in die “Ausführlichkeit der Antwort” etwas “Ge-Fühl” - schick, diese Sache. Wir sollten viel mehr auf solche Sachen achten. Achtsamkeit!
In meine Schulungen “E-Mail-Praxis” ( und versteckt darin “E-Mail-Regeln”) den Arbeits-Schritt aufnehmen, die TeilnehmerInnen nach den Merkmalen von “Höflichkeit” zu fragen. Auch auf die Gefahr hin, dass anschließend niemand mehr eine E-Mail-Antwort schreiben möchte.
Sie brauchen das Commitment der MitarbeiterInnen, wollen Sie effiziente (elektronische) Prozesse entwickeln. Aber Commitment ist so vielfältig, ist Vertrauen, Geduld, Einverständnis, Mitarbeit und anderes mehr
…. und klar wird mir, warum ich etwas gegen das Globo-Englisch habe.
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5.7.2010 von Gerald Fründt.
Auf der E-Mail2010 einen wirklich exzellenten Vortrag von dem Herr D´Avis von 1&1 angehört - diese Offenheit würde manch anderem Unternehmen gut anstehen.
Aber dann, dann habe ich mir die “c´t E-Mail-Affäre” mal näher angeschaut. Und jetzt muss ich dann doch noch mal vor dem Urlaub und so …… dieses offene Schreiben an Herrn D´Avis schicken:
Zunächst der Anfang einer Kunden-E-Mail:
“Sehr geehrter Herr Davis,
meine Freunde hatten mich ja gewarnt, das da ein Haken hintersteckt. Jetzt wollte ich das neue Angebot von 1 und 1 nehmen, wo man keine Mindestlaufzeit mehr hat. Und jetzt habe ich mir die Anzeige in der Zeitung noch mal angesehen. ……”
Soweit der Text; hier, lieber Herr D´Avis, die Anmerkungen aus der E-Mail-Praxis.com zum angemessenen Lesen&Verstehen:
(01) Begrüßung, die Absenderin verändert den Namen, aus D´Avis wird Davis. Entweder nimmt sie die Sache mit dem persönlichen Namen nicht so genau - allerdings spricht dagegen das zum Teil recht persönliche Angehen in dem weiteren Verlauf der E-Mail (”Denn in der Werbung sagen Sie ja immer wie wichtig Sie das nehmen und dass man sich an Sie wenden soll.”).
Oder es handelt sich schlicht um die Übernahme der E-Mail-Adresse, in der steht nämlich nur “davis@ …”, weil sich der Apostroph in einer E-Mail-Adresse nicht schreiben lässt. Also, Sorgfalt hätte die korrekte Schreibweise gewählt, ein aufmerksamer Kunden-Service hätte das sofort erkannt.
(02) Einleitender Satz beginnt mit den Zeugen (meine Freunde), mit anderen Worten, noch ist eine “Anklage” nicht erhoben, da sind schon die Zeugen dar, die gewarnt haben.
(03) Schreibfehler bei dem Inhalt der Warnung, korrekterweise müsste dort ein “dass” den Nebensatz einleiten. Woher diese Nachlässigkeit?
(04) Unzutreffendes Bild (Metapher) - man kann nur fragen: wo steckt der Haken an der Sache, aber ein Haken kann nicht “hinterstecken”. In meinen Augen ein versteckter Hinweis auf einen - naja - kleinen, sportlichen Hinterhalt für den Herrn D´Avis und den Kunden-Service von 1und1 - auch dies hätte ein aufmerksamer Kunden-Service erkennen müssen.
(05) Weiter geht es mit der Schreibweise des Unternehmens, die Absenderin fügt nämlich Leerschritte ein (”1 und 1″), denn natürlich sucht sie nach den Lücken, darauf zielt ja ihre E-Mail. Ein souveräner Kunden-Service hätte auch das erkennen müssen ……
(06) Aber nun das Entscheidende: welche Aussage trifft die Absenderin? “Jetzt wollte ich das neue Angebot von 1 und 1 nehmen” - das bedeutet, sie HAT es noch nicht. Auch wenn man hier jetzt hin und her argumentieren könnte, etwa indem man sagt, sie schreibt “neu”, also muss sie schon ein “altes” haben, also ist sie Kundin, also also.
Nein, beim Lesen&Verstehen zeigt sich Souveränität gerade in dem wörtlich nehmen dessen, was eine Kundin oder ein Kunde tatsächlich schreibt.
“Jetzt” bedeutet “in diesem Augenblick” und soll Spontanität ausdrücken.
“wollte” bedeutet eine Absichtserklärung, die im Gegensatz zu dem ersten Wort in der Vergangenheit liegt (und nicht in Gegenwart oder gar Zukunft).
Das war es eigentlich schon, ist doch ganz einfach, oder Herr D´Avis?
Nun aber die Seite von 1und1 oder die Antwort: Diese tut nämlich so, als wäre die Absenderin eine Kundin und man bittet um die entsprechenden Angaben….
Pardautz, man ist die Falle gelaufen, die ist zugeschnappt …… und man hat es bei 1und1 nicht gemerkt!
Schade, und viele Grüße aus der E-Mail-Praxis.com von Gerald Fründt ……..
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1.7.2010 von Gerald Fründt.
Ein ganzer Monat ist durchgelaufen wie nichts, und jetzt geht es langsam vielleicht auch in die Sommer-Pause, schön wäre es.
ABER: Da ist sie gewesen, die E-Mail2010, der 5. Kongress, in Köln und die E-Mail-Praxis.com ist dabeigewesen.
Welche Ergebnisse dieses Mini-PISA hatte, auf meiner Web-Site E-Mail-Praxis.com>
Und ansonsten - ich freue mich auf Dänemark, auch wenn es noch etwas dauert.
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