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Auf den Kopf gestellt - wg. E-Mail

Dieser Eintrag stammt von Gerald Fründt Am 18.8.2010 @ 08:13 In E-Mail-Praxis, ManagerInnen, Unternehmen, Dialog-Kultur, Schriftliches | Keine Kommentare

Mal angenommen, Sie sind in einem Unternehmen, dessen Ziel die Steigerung des Unternehmenswertes ist. Dann brauchen Sie eine ganzheitliche strategische Sicht, meinen die Autoren Gomez und Zimmermann. Dann brauchen Sie aber auch ein Sinn-Management, ein Management von Sinn und Bedeutungen.
Und nun denken Sie einmal über diese Sätze nach:

(1) Jede unternehmens-interne E-Mail, ganz gleich von wem an wen, legt mit ihren Inhalten / Aussagen fest, was jetzt gerade als Wirklichkeit verstanden und ausgewählt wird.

(2) Und sie bezeichnet diese Wirklichkeit, sie gibt ihr Namen und “schreibt” zwischen diese Namen Beziehungen ( = Grammatik) und Abhänigkeiten ( = Grammatik).

(3) Und sie, jede unternehmens-interne E-Mail, erklärt die so ausgewählte und so “geschriebene” Wirklichkeit, auf ihre mitunter ganz eigene Weise.

(4) Und sie, ganz gleich von wem an wen, bewertet das Handeln, welches sich in der Wirklichkeit und in den Inhalten und Aussagen jeder unternehmens-internen E-Mail zeigt.

(5) Und sie, jede unternehmens-interne E-Mail, ganz gleich von wem an wen, legitimiert auf eine bestimmte Weise das Handeln, welches sich in der geschriebenen Wirklichkeit und in den geschriebenen Inhalten und Aussagen jeder unternehmens-internen E-Mail zeigt.

Nun stellt sich die Frage: Wer ist verantwortlich für dieses Sinn-Management - oder, wie konnte es passieren, dass durch die E-Mail alles auf den Kopf gestellt wurde?

Fragt sich Ihr Gerald Fründt aus der täglichen E-Mail-Praxis.com


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