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Februar 2011
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Archive für Februar 2011

Guttenberg & E-Mail-Knigge….

Die Plagiatsvorwürfe gegen Herrn Guttenberg sind ja nicht ohne! Warum sollte verwerflich sein, was momentan Gang und Gebe ist - es wird abgeschrieben.
Zum Beispiel: E-Mail-Knigge.
Zum Beispiel: E-Mail-Regeln.

Aufgegriffen und gebetsmühlenartig wiederholt werden nur die, die irgendwie kompatibel scheinen - zu dem herrschenden Geschmack.
Und dann sind da noch die, die man irgendwo aufgeschnappt hat, oder halt abgeschrieben hat, oder ver-guttenbergt hat, und die man behutsam “ein-phased”. Mal schauen, wie sie sich machen. Und wenn sie nur zögern, schnell zurück. Nicht zu viel riskieren!

Riskant ist es da schon, mit 111-E-Mail-Regeln aufzuwarten. Mit 111-E-Mail-Regeln gleich ein ganzes Konzept anzubieten - welches auf eine lebendige und lebende Unternehmens-Kultur zielt. Man, bin ich mutig. Zu gutt-mütig?

Klar, auch das lässt sich kopieren. Aber so sind die Zeiten!
Man muss nur Guttenberg heißen, und schon relativiert der Markt alles, irgendwie, so.

Freuden-Tränen in den Augen ….

Ein wunderbarer Morgen, blauer Himmel, weißer Schnee. Sonne. Ein guter Moment, einen Blick auf mein Konto zu werfen. Ich rufe sie auf die Seite www.vobaeg.de - die Seite der Volksbank Stade-Cuxhaven.
Irgendetwas ist anders. Ein neues - wie sagt man - Look & Feel. Aber stopp! Rechts oben, nüchtern und neutral, unaufdringlich, dezent: eine E-Mail-Adresse!
Zwar nur info@ - mehr hat man sich nicht getraut. Aber wer mag, kann die sich in sein E-Mail-Programm kopieren und dann - völlig selbstständig, in Eigen-Regie und -Kontrolle, und nicht formularisiert - seine E-Mail schreiben!
Mir tränen die Augen vor Freude - so fordere ich das im Sinne der Kunden immer wieder und wieder.

Und, wie steht die Volksbank Stade-Cuxhaven jetzt da? Perfekt, kundenorientiert, direkt!

Als ich einer anderen Institution aus der Finanzbranche vor einigen Wochen vorgeschlagen habe, als eindeutiges Zeichen der direkten Kunden(ver)bindung gleich unter dem Firmennamen eine E-Mail-Adresse anzubringen, war das vermutlich der Moment, wo an meinem Realitäts-Sinn gezweifelt wurde. Schade!

Finanzbranche, ganz einfach!
Willst du Vertrauen, brauchst du Dialog!
Willst du Dialog, musst du dem anderen die Wahl lassen!
Willst du Call? Hier Telefon-Nummer!
Willst du E-Mail? Hier E-Mail-Adresse!
Post[at]betreff-e-mail.de

So entwickelt sich Vertrauen, genau so!

Leiden des Abgeordneten G. Schick

Der grüne Abgeordnete Gerhard Schick will von der Regierung mehr wissen, fragt an, fragt nach - und erfährt die Ohnmacht eines Verkäufers, Sales-Managers, was auch immer, der für seine Anbahnungen auf E-Mail angewiesen ist:
“Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie die Regierung unbequeme Fragen von Abgeordneten ausbremsen kann. Entweder antwortet sie gar nicht. Oder mehrere Fragen werden zusammengefasst beantwortet, wobei Teilfragen unter den Tisch fallen. Oder es wird eine Scheinantwort gegeben, die an der Frage vorbeigeht.”

So erledigt zu werden, liegt der Gedanke nahe: ja, die Regierung hat etwas zu verbergen, zu vertuschen, hinter den Berg zu halten.

Oder die Unternehmen, die auf meine Nachfrage nach einem internen E-Mail Knigge oder internen E-Mail Regeln nicht antworten, einen Nebenschauplatz eröffnen (Sie dürfen uns gar nicht anschreiben,ätsch! - MLP) oder irgendetwas schreiben, was einfach nur quer ist.

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