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Mai 2012
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Archiv der Kategorie Deutsch

Global thougths and the German bahn

Gestern Abend ein wenig länger an diversen Dingen gearbeitet - Gedanken sind gekommen:

(01) Aus welchem Grund wird aus dem Herren Höllerbauer ein Herr Höllenbauer!

(02) Besorge dir erst die Fakten, und dann kannst du sie verdrehen, wie es dir passt. - Mark Twain

(03) Geschichte der Pizza als Hauptgericht schreiben ….

(04) Wie eine A-Seite und eine B-Seite, die Lebensansichten des Kater Murr.

(05) Wie heute mit Texten in Social Media und sonst wo um sich geschrieben wird, da kann man schon das Vertrauen in den Text verlieren.

(06) Irgendwann studiere ich an der Haltestelle Weetzen / Han. Ankündigungen der Deutschen Bahn.

“Immer wissen was fährt” - man fährt gefühlt derart schnell, dass ein Komma auf der Strecke geblieben ist.

“Service, Sicherheit, Sauberkeit im Bahnhof, 24 Stunden für Sie erreichbar”

Überraschend, wie “Sauberkeit” dann an das Telefon gehen kann, in dieser Telefon-getränkten Gesellschaft.
Und auch hier fehlt der Punkt.
Aber diese Beobachtungen machte ich am 04.03.2009, hat sich etwas geändert?

Konsum-Enten, ach wie drollig!

Da erreicht mich eine E-Mail. Sie kommt von der GfK. Sie kommt von der GfK Verbraucherforschung. Verbraucher-Forschung. Linguistisch analysiert ergibt das diese Ergebnisse:
Rechts finden Sie das Grundwort “Forschung”. In dem Grundwort steckt eine Tätigkeit, das Forschen! Wer forscht, macht sich auf den Weg in das Unbekannte. Auf dem Rückweg berichtet man von dem Erfahrenen, von den Erfahrungen. Soweit mein “Anlauf” zu diesem Zitat aus der E-Mail von der GfK, der GfK Verbraucherforschung.

Zitat 30. März 2012 - Betreff / Subject: GfK Verbraucherforschung: Machen Sie mit
“Durch Ihren Beitrag bei der GfK Verbraucherforschung entscheiden Sie mit, welche Produkte beim Konsumenten ankommen.”

Ja haben die sie noch alle ….
Forschung wird umgewandelt zu einer Entscheidung, “welche Produkte beim Konsumenten ankommen”.

Sicher, das war anders gemeint, vielleicht etwa so:

“Durch Ihren Beitrag bei der GfK Verbraucherforschung entscheiden Sie als Konsument mit, welche Produkte ankommen.”

Oder versteckt sich da doch ganz heimlich die Idee, man solle Einfluss auf die Produktentwicklung nehmen, man solle sich durch das Entscheiden seine eigenen Produkte machen? Man solle den Markt beeinflussen …. man sollte zu einem Lobbyisten werden, im Namen der Verbraucherforschung, nicht im Namen der Konsumentenforschung… man solle dem Konsumenten-Schwarm beitreten und das bei der GfK …..

Ich liebe die deutsche Sprache, die so reich ist an Optionen! Klar, und ich liebe die E-Mail, sowieso!

Burnout

Wie gehe ich wertschätzend mit Burnout-Symptomen um? - so die Ankündigung für ein Webinar.

Wer ist das gemeinte “ich” - völlig im Nebel!
Wie geht das, das “umgehen mit Symptomen” aus dem Quasi-Nebel heraus?
Was ist “wertschätzend”, den Wert einer Person einschätzend oder eine Person als “wert” einschätzen. Warum fühlt man denn nicht dieses Vereinnahmen! Warum nicht!
Klar, im Zentrum steht ja das “Burnout”, wer “out-burned” ist, ist irgendwie “ent-wertet”, ihr oder sein “Ich” verschwindet im Nebel.

Was hier eigentlich los, auch mit dem Schreiben, fragt sich Ihr G. Fründt aus der E-Mail-Praxis.com

Schreib-Regel Satz 01 - Schriftliche Kommunikation

Satz 01 - Schriftliche Kommunikation, E-Mail-Kommunikation und anderes

Wer schriftlich mit einem anderen einen Dialog aufnimmt, respektiert des anderen Planung und Organisation. Das ist sehr gut! Allerdings respektiert der andere immer seltener, dass es nicht nur eine Frage der Höflichkeit ist, auf den Dialog so oder so zu reagieren.
Heute schweigt man. Heute vergisst man. Heute kommt man darüber hinweg. Facebook.
Das ist sehr, sehr unglücklich.

Schulung

Eine Herausforderung, gegen all die Schreib- und weitere Gewohnheiten anzuarbeiten, mit denen man gleichsam überzogen wurde.
Unternehmen, die auf eine langfristige Beziehung zum Kunden angewiesen sind, antworten anders als solche, die auf das schnelle Geschäft aus sind.
Je schneller das Geschäft, um so …..

Sie dürfen mich gern fragen unter post {at} e-mail-praxis.com - nur zu.
G. Fründt (München und müde nach getaner Arbeit)
;-))

Ach Social Media du kleine …

Da begrüßt in einer Gruppe jemand die anderen mit

“Hallo wehrte Gruppenmitglieder/innen,”

- die können sich nicht wehren, wollten es vielleicht, wenn sie derart unwert behandelt werden.
Gerald Fründt - ich fasse es nicht

Auf dem Weg zum SEMANTISCHEN kundenservice - Kosten sparen

Was ist denn nun los?

Ja, ich bin ein zahlendes Mitglied bei XING. Ja, irgendwie gehört XING auch zu Social Media. Ja, es hilft, es hilft die Dinge im Auge zu behalten, die sich so bewegen im Markt!
Und in das Auge springt mir dieser Titel: Auf dem Weg zum semantischen Kundenservice - Hält der Mittelstand damit Schritt?

Nein, der Bogen ist überspannt!
Nein, es kann - bitte glauben Sie mir das, ich flehe Sie an und Sie sparen enorm viel Zeit und Geld - nein, es kann keinen “semantischen Kundenservice” geben.
Die Semantik, von der das Eigenschaftswort (Adjektiv) hergeleitet wird, ist einfach gesagt die Wissenschaft von der Bedeutung.
Und gerade die Bedeutung soll hier irgendwie käuflich gemacht werden, im wahrsten Sinne des Wortes!

Nein, ich habe keine Lust auf einen Kreuzzug gegen die Sprachdummheiten, die aus kommerziellen Gründen auf den Markt geworfen werden.

Aber was soll ich tun?????????
Gerald Fründt
Klar-Schreiben.de

Lost-Wittern & weniges Nachtdenken

Zitat: acquisa-Webinar: Einfach lostwittern? Social Media und …

Bitte, lesen Sie die Ankündigung einfach mal leicht anders, nämlich so [einfach] + [lost] + [wittern] …. Die deutsche Sprache ist schon raffiniert. Ohne irgendwelche Reibungen wird eine deutsch-stämmige Vorsilbe = Präfix [los], abgeleitet möglicherweise aus einem Umstandswort = Adverb, mit einem englisch-stämmigen Tätigkeitsverb [to twitter] vereinigt = kopuliert.

Allerdings gehört das Tätigkeitsverb [to twitter] zu der sprachübergreifend verstandenden Gruppe der atelischen = ziellosen Tätigkeitsverben.
In der Tat: Das Twittern wirkt irgendwie ziellos, wie ein permanentes Plappern.

Warum fällt mir nun dieses [lost] vor die Füße?
Suchen Sie bitte mit diesem galoppierenden De-Englisch mal nach den Möglichkeiten der Trennung:
a) los - twittern, eine De-Variante
b) lost - wittern, eine moderne globalisierte Variante, quasi.

Ja, etwas neues könnte entstehen aus Ziellosigkeit, welches man irgendwie wittert, wie ein Jagdhund, nämlich das Verloren-sein = to lose, lost, lost = verlieren, verloren.

Ich sage nur: Lost in Translation!
Ich liebe Sprache!!

Aphorismus

Die systematische Sinn-Entleerung der Sprache zum Zwecke ihrer besseren Verkaufbarkeit.
Kann das sein?!

… irgendwie von gestern hängen geblieben …..

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