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Archiv der Kategorie Dialog-Kultur

Tod der E-Mail - durch Twitter?!

Twitter: “Relevanteste Tweets” wöchentlich per E-Mail

15.05.2012 | 08:22 | (DiePresse.com)

Der Kurznachrichtendienst will seinen Nutzern mehr Überblick verschaffen und fasst die wichtigsten Neuigkeiten im eigenen Twitter-Kreis zusammen.

Twitter startet einen neuen E-Mail-Newsletter. Einmal pro Woche werden Nutzer über die “relevantesten Tweets und Geschichten” der vergangenen Tage informiert. Dabei werden Tweets von jenen Accounts präsentiert, denen der Nutzer folgt. Aber auch Tweets, die von abonnierten Konten oft geteilt oder kommentiert wurden, fließen in den wöchentlichen Report ein, heißt es in der Ankündigung. Der neue Newsletter wird in den kommenden Wochen an alle Nutzer verschickt. In den Einstellungen lässt sich das Angebot abdrehen.

Der neue Newsletter dürfte das Ergebnis von gleich zwei Übernahmen sein. Vor einigen Monaten kaufte Twitter den Newsletter-Dienst Summify, der Neuigkeiten aus diversen Social-Media-Angeboten sammelte und an Nutzer verschickte. Erst kürzlich hat Twitter zusätzlich den E-Mail-Marketingdienst RestEngine übernommen.

Global thougths and the German bahn

Gestern Abend ein wenig länger an diversen Dingen gearbeitet - Gedanken sind gekommen:

(01) Aus welchem Grund wird aus dem Herren Höllerbauer ein Herr Höllenbauer!

(02) Besorge dir erst die Fakten, und dann kannst du sie verdrehen, wie es dir passt. - Mark Twain

(03) Geschichte der Pizza als Hauptgericht schreiben ….

(04) Wie eine A-Seite und eine B-Seite, die Lebensansichten des Kater Murr.

(05) Wie heute mit Texten in Social Media und sonst wo um sich geschrieben wird, da kann man schon das Vertrauen in den Text verlieren.

(06) Irgendwann studiere ich an der Haltestelle Weetzen / Han. Ankündigungen der Deutschen Bahn.

“Immer wissen was fährt” - man fährt gefühlt derart schnell, dass ein Komma auf der Strecke geblieben ist.

“Service, Sicherheit, Sauberkeit im Bahnhof, 24 Stunden für Sie erreichbar”

Überraschend, wie “Sauberkeit” dann an das Telefon gehen kann, in dieser Telefon-getränkten Gesellschaft.
Und auch hier fehlt der Punkt.
Aber diese Beobachtungen machte ich am 04.03.2009, hat sich etwas geändert?

Konsum-Enten, ach wie drollig!

Da erreicht mich eine E-Mail. Sie kommt von der GfK. Sie kommt von der GfK Verbraucherforschung. Verbraucher-Forschung. Linguistisch analysiert ergibt das diese Ergebnisse:
Rechts finden Sie das Grundwort “Forschung”. In dem Grundwort steckt eine Tätigkeit, das Forschen! Wer forscht, macht sich auf den Weg in das Unbekannte. Auf dem Rückweg berichtet man von dem Erfahrenen, von den Erfahrungen. Soweit mein “Anlauf” zu diesem Zitat aus der E-Mail von der GfK, der GfK Verbraucherforschung.

Zitat 30. März 2012 - Betreff / Subject: GfK Verbraucherforschung: Machen Sie mit
“Durch Ihren Beitrag bei der GfK Verbraucherforschung entscheiden Sie mit, welche Produkte beim Konsumenten ankommen.”

Ja haben die sie noch alle ….
Forschung wird umgewandelt zu einer Entscheidung, “welche Produkte beim Konsumenten ankommen”.

Sicher, das war anders gemeint, vielleicht etwa so:

“Durch Ihren Beitrag bei der GfK Verbraucherforschung entscheiden Sie als Konsument mit, welche Produkte ankommen.”

Oder versteckt sich da doch ganz heimlich die Idee, man solle Einfluss auf die Produktentwicklung nehmen, man solle sich durch das Entscheiden seine eigenen Produkte machen? Man solle den Markt beeinflussen …. man sollte zu einem Lobbyisten werden, im Namen der Verbraucherforschung, nicht im Namen der Konsumentenforschung… man solle dem Konsumenten-Schwarm beitreten und das bei der GfK …..

Ich liebe die deutsche Sprache, die so reich ist an Optionen! Klar, und ich liebe die E-Mail, sowieso!

2004 / 2012 & E-Mail?

Da finde ich überraschend einen Artikel aus der WirtschaftsWoche (12.8.2004), und finde überraschend die Aufzählung der sieben Bürosünden, und denke, da wird sich in den nächsten Jahren wenig ändern, wenn die Menschen nicht lernen, mit Inhalten und Informationen eigenverantwortlich umzugehen und verständig auszuwerten.

1. Informationsüberfluss
Mehr Information (E-Mails, Kopien, Memos, Berichte …), als der Kunde, die angegliederten Prozesse oder die aktuelle Prozessphase brauchen.

2. Unnötiger Informationstransport
Bewegen von Dokumenten von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz …..

3. Unnütze Wege
Bewegung von Mitarbeitern auf der Suche nach Dokumenten, auf dem Weg zu räumlich getrennt untergebrachten Kollegen. Hinderliche Bürogestaltung.

4. Wartezeiten / Liegezeiten
Warten auf Entscheidungen von Vorgesetzten, die Rückgabe von Akten, die Auftragsweitergabe.

5. Nutzlose Tätigkeiten
Berichte und Protokolle, die niemand liest. Wiederholte manuelle Dateneingabe. Unnötige Vervielfältigung von Dokumenten.

6. Nicht benötigte Bestände
Unterlagen abgeschlossener Projekte. Ungenutzte Arbeitsmittel und Datenbestände. Mehrfachablage.

7. Fehler / Unklarheiten
Fehlerhafte Dateneingabe und Auskünfte. Unlesbare Faxe und Notizen. Unvollständige Spezifikationen.

In 2012 ff dürfte sich wenig an dieser Liste ändern, nur es interessiert niemanden mehr!

E-Mail Postkarte??????????

Wenn die E-Mail wirklich wie eine Postkarte ist, warum muss dann eigens der Geheimdienst mühsam “überwachen” und dabei auf Unmengen von SPAM kommen.
Wenn sich jemand einen Zugang verschaffen will zu den Inhalten eines Briefs, einer E-Mail, oder eines Telefongespräches, dann macht er das auch - und sammelt nicht Postkarten.
Welche “Strafarbeit” erhielt der Held im Film “Das Leben der anderen”? Briefe öffnen.
Und nun einer neuer Wikileak: E-Mails der Firma Stratfor werden veröffentlicht, nicht weil sie wie Postkarten waren, sondern weil der Server des Unternehmens gehackt wurde.

Denkt so vor sich hin der G. Fründt

Burnout

Wie gehe ich wertschätzend mit Burnout-Symptomen um? - so die Ankündigung für ein Webinar.

Wer ist das gemeinte “ich” - völlig im Nebel!
Wie geht das, das “umgehen mit Symptomen” aus dem Quasi-Nebel heraus?
Was ist “wertschätzend”, den Wert einer Person einschätzend oder eine Person als “wert” einschätzen. Warum fühlt man denn nicht dieses Vereinnahmen! Warum nicht!
Klar, im Zentrum steht ja das “Burnout”, wer “out-burned” ist, ist irgendwie “ent-wertet”, ihr oder sein “Ich” verschwindet im Nebel.

Was hier eigentlich los, auch mit dem Schreiben, fragt sich Ihr G. Fründt aus der E-Mail-Praxis.com

Schreib-Regel Satz 01 - Schriftliche Kommunikation

Satz 01 - Schriftliche Kommunikation, E-Mail-Kommunikation und anderes

Wer schriftlich mit einem anderen einen Dialog aufnimmt, respektiert des anderen Planung und Organisation. Das ist sehr gut! Allerdings respektiert der andere immer seltener, dass es nicht nur eine Frage der Höflichkeit ist, auf den Dialog so oder so zu reagieren.
Heute schweigt man. Heute vergisst man. Heute kommt man darüber hinweg. Facebook.
Das ist sehr, sehr unglücklich.

Schulung

Eine Herausforderung, gegen all die Schreib- und weitere Gewohnheiten anzuarbeiten, mit denen man gleichsam überzogen wurde.
Unternehmen, die auf eine langfristige Beziehung zum Kunden angewiesen sind, antworten anders als solche, die auf das schnelle Geschäft aus sind.
Je schneller das Geschäft, um so …..

Sie dürfen mich gern fragen unter post {at} e-mail-praxis.com - nur zu.
G. Fründt (München und müde nach getaner Arbeit)
;-))

Ach Social Media du kleine …

Da begrüßt in einer Gruppe jemand die anderen mit

“Hallo wehrte Gruppenmitglieder/innen,”

- die können sich nicht wehren, wollten es vielleicht, wenn sie derart unwert behandelt werden.
Gerald Fründt - ich fasse es nicht

Einfache E-Mail von Herrn Ackermann

Das Handelsblatt berichtet von einer “einfachen E-Mail”, mit der Herr Ackermann in seinem Top-Management für Irritationen gesorgt habe.
Unklar ist mir jedoch, ob diese Irritationen von der Einfachheit der E-Mail herrührt, oder von dem Umstand, dass Herr Ackermann einfach eine E-Mail geschrieben hat, wenn er sie denn selbst geschrieben hat. Aber zutrauen würde ich ihm das, also das eine und das andere.

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/ackermann-verschreckt-deutsche-bank-management/4746670.html