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30.8.2011 von Gerald Fründt.
An einem Sonntagvormittag durch das Kommunikationsmuseum in Berlin schlendern. Alles ist Kommunikation. Kommunikation in der Totalen.
Heraus sticht ein geschriebener Satz, der mir nur so in Erinnerung geblieben ist. Etwa wie die Medien (!) bestimmen die Art und Weise, wie wir die Wirklichkeit ordnen und verstehen. Oder so: Die Medien (!) bestimmen die Art und Weise, wie wir denken!
Eine junge Dame sagt etwas etwa so: Ist mein Handy nicht online, bin ich irgendwo nicht da! Wird Wirklichkeit erst durch das Handy?
Und ohne Facebook, habe ich das Gefühl, hat man kein Gesicht!
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18.8.2011 von Gerald Fründt.
Ich habe da etwas übersehen! Eine Presseinformation des BITKOM nämlich. Titel dieser Information: “Jeder Berufstätige erhält im Schnitt elf Mails am Tag”.
Erstens - nach dem Lärm, der um Job und E-Mail gemacht wird, und um E-Mail-Knigge und E-Mailknigge.de gemacht wird, nach all diesem Lärm und Getöse bin ich wegen dieses Lärmens und Getösens von wenigstens der zehnfachen Menge ausgegangen. Ich, ein Opfer der Lautstärke und des Mediengeschwafels.
Zweitens - die Recherche hat das eher konservativ arbeitende Forsa-Institut vorgenommen.
Drittens - wenn es nur 11 E-Mails im Schnitt sind, dann sind meine 111 E-Mail-Regeln gar nicht so unrealistisch! Denn ich unterscheide sehr sauber und konsequent zwischen Lesen&Verstehen einer E-Mail ( = 1), Schreiben einer E-Mail ( = 1) und Antworten auf eine E-Mail ( = 1).
Welch ein Potenzial für Verbesserungen, wenn es nur 11 E-Mails im Schnitt sind …….. nun kommet doch zu mir - etwa in die 1×1 der E-Mail-Praxis …..
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11.8.2011 von Gerald Fründt.
Die systematische Sinn-Entleerung der Sprache zum Zwecke ihrer besseren Verkaufbarkeit.
Kann das sein?!
… irgendwie von gestern hängen geblieben …..
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9.8.2011 von Gerald Fründt.
Von der Auswertung aufgeschaut ………
Großer Preis E-Mail-Antworten 2011: Antworten noch schlechter als 2010
Individuelle Ansprache des Kunden: ungenügend
…. und jetzt mache ich trotzdem weiter *lächel*
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20.7.2011 von Gerald Fründt.
Aktuell bin ich in der Ausarbeitung der Ergebnisse des Großen Preis E-Mail-Antworten 2011 - und hier werde ich je nach Lust und Laune Ergebnisse kurz vorstellen.
Mittwoch, 20. Juli 2011 - leicht bewölkt, Sonnenschein …
Je kürzer das Thema in einer E-Mail-Antwort ausgearbeitet wird, um so sicherer irritiert diese Antwort die unabhängige Jury, oder bereitet Verdruss.
Sehr schade.
Besonders auffallend ist dieses, wenn es um die individuelle Ansprache des Kunden geht: je kürzer, desto schwächer die E-Mail-Antwort. Oder sie ist gleich was die individuelle Ansprache angeht: 6 - ungenügend!
Wer kann sich das leisten?
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25.5.2011 von Gerald Fründt.
Mir kommt da ein leise säuselnder Verdacht - eigentlich interessiert sich niemand für gar nichts!
Hier meine Top-Meldung:
Ergebnisse G.P. E-Mail-Antworten 2011 liegen vor - das muss ich ersteinmal mental verarbeiten!
Wer ahnt die Dramen, die sich hinter dieser Meldung verbergen? Nein, wen interessieren die Dramen, die da sich verstecken:
1. Ich habe die Nachricht bei Xing hinterlassen - mal sehen, was sich tut.
2. Ich habe die Nachricht getwittert, aber nur einmal, bisher, um ca. 9.46 - mal sehen, was sich tut.
3. Und hier, in MY BLOCKschokolade, habe ich es auch eingestellt, jetzt.
Mal sehen, mal sehen
Ihr Gerald Fründt
P.S. Ich habe hier inzwischen eine richtig spannende Abo-Group, alle mit gmail oder so, und mit irren durchgeknallten Namen. Was geht hier eigentlich ab und haben wir am Ende im Internet so etwas eine Kernschmelze …..
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4.5.2011 von Gerald Fründt.
Da liegt doch auf meinem Schreibtisch, nicht Desktop!, eine Einladung zu einem Seminar: Interne Kommunikation!
Da fällt mein Blick auf die Punkte / Items - und da gehen mir ob der Top-One-Regel / der ersten Regel schier die Äugelein über: Richten Sie Ihre Kommunikationsziele an den Unternehmenszielen aus
Was soll das denn werden?
Mal ernsthaft, sei das Unternehmensziel mal Kosten-Einsparung.
Was macht dann die Kommunikation? Schweigen!
Wie sagte Wittgenstein: Worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen. Welch weiser Mann!
Manchmal bin ich nur verzweifelt!
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7.3.2011 von Gerald Fründt.
Re: Nächstes Impulse … verpufft irgendwie, finde ich schade
Liebe Frau G.,
auf die Gefahr hin, dass wir nie wieder etwas miteinander zu tun haben, auch nicht per E-Mail, der Artikel “Achtung, die Flut kommt”, nein, der kann nun wirklich keine Impulse setzen!
Er bleibt oberflächlich, da nur eine Technologie nach der anderen präsentiert wird, und dieses in dem Best-Practice-Modus nach dem Motto, alles wird gut!
Auf der anderen Seite stehen die dramatischen, schlagzeilenträchtigen Szenarien:
E-Mail freie Tage (wie geht das denn dann bei Twitter, Facebook, Xing usf.)
80% beherschen ihr E-Mail-Programm nicht (und Twitter, Facebook, Xing usf.)
Und wenn die E-Mail selbst keine Schlagzeile mehr her gibt, dann wird sie fix zum Synonym für “Daten” (wir produzieren inzwischen so viele Daten …. Atos Origin) oder für “Information” oder für “Auftragsvolumen”.
Impulse geben würden diese Gedanken:
- Die Wirtschaft hat noch nicht realisiert, dass sich ihre innere Kultur von einer oralen zu einer literalen verändert hat. Kein Wunder, das Management hat ein traditionell riesiges Problem mit dem Schreiben! Man schwätzt, aber schreiben ….
- Was heißt das, “literale Kultur” in den Unternehmen? Sherry Turkle bringt es in einem ZEIT-Interview auf den Punkt: “Ich texte, also bin ich.” Nur wenn man E-Mail, Twitter, Facebook, Xing usf. intensiv be-schreibt, IST man - in den Unternehmen!
Das wäre mal ein Impuls, Mensch, die Texte sind es!
- Und dann kommen die Texte in den Blick, die so unterwegs sind - und Herr zu Guttenberg taucht auf….
- Und dann taucht die Qualität der Texte auf, wenig Information, vieles literales Geplapper (die sogenannte phatische Funktion einer Äußerung bei R. Jakobson), in dem es nur noch um das Plappern geht….
- Und dann taucht PISA auf, wie schaut es denn aus mit dem Lesen&Verstehen in den Unternehmen, in der Wirtschaft, wenn es doch nur darum geht, die eigene Sicht durchzusetzen und andere, abweichende, kritische effizient auszublenden ….
Und jetzt habe ich mich verschrieben und überschrieben …. Das E-Mail Problem der Hamburger Autovermietung ist das Problem der externen Kommunikation - und sollte als solches behandelt werden. Es ist nämlich guter Brauch, externe E-Mails irgendwie zu ignorieren oder keine Prozesse für diese zu haben oder …..
Sherry Turkle gibt in dem Interview einen wichtigen Hinweis:
“Was hilft, ist die Identifizierung unserer Schwachstellen. Deshalb spreche ich auch nicht von Sucht. Es geht nicht darum, einen “kalten Entzug” zu machen und die Geräte wegzuwerfen. Die Gefahr geht ja von einem unausgewogenen Verhältnis aus - wer das einsieht, kann daran arbeiten, ihnen weniger schutzlos ausgeliefert zu sein.”
Und etwas weiter in dem Interview wird der Hintergrund deutlich, warum sie das so fordert: “E-Mail ist mein wichtigster Kommunikationsweg.”
Nocheinmal, die Leute in der Wirtschaft haben verstanden, nur wenn sie texten, sind sie (!) - das ist das Problem! Eigentlich banal, aber die Lösung sind die Texte ….. und wie man mit ihnen umgeht.
Herzliche Grüße
Gerald Fründt
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3.3.2011 von Gerald Fründt.
Wie wird denn das wohl, wenn in einem Unternehmen jemand abschreibt:
“Kommunikationswissenschaftler Neuberger weiß um unerwünschte Nebenwirkungen. Prozesse im Internet seien schwer steuerbar, damit müssten Politik, Unternehmen und Redaktionen rechnen: “Obwohl Guttenberg alle Ausweichmanöver unternommen hat, die man in solchen Fällen einleitet, war er nicht in der Lage, das Thema kleiner zu reden.” Neuberger hält es allerdings für möglich, dass die Vorgänge im Netz überschätzt werden, auch von Journalisten.”
http://www.tagesschau.de/inland/guttenbergfacebook104.html
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16.2.2011 von Gerald Fründt.
Ein wunderbarer Morgen, blauer Himmel, weißer Schnee. Sonne. Ein guter Moment, einen Blick auf mein Konto zu werfen. Ich rufe sie auf die Seite www.vobaeg.de - die Seite der Volksbank Stade-Cuxhaven.
Irgendetwas ist anders. Ein neues - wie sagt man - Look & Feel. Aber stopp! Rechts oben, nüchtern und neutral, unaufdringlich, dezent: eine E-Mail-Adresse!
Zwar nur info@ - mehr hat man sich nicht getraut. Aber wer mag, kann die sich in sein E-Mail-Programm kopieren und dann - völlig selbstständig, in Eigen-Regie und -Kontrolle, und nicht formularisiert - seine E-Mail schreiben!
Mir tränen die Augen vor Freude - so fordere ich das im Sinne der Kunden immer wieder und wieder.
Und, wie steht die Volksbank Stade-Cuxhaven jetzt da? Perfekt, kundenorientiert, direkt!
Als ich einer anderen Institution aus der Finanzbranche vor einigen Wochen vorgeschlagen habe, als eindeutiges Zeichen der direkten Kunden(ver)bindung gleich unter dem Firmennamen eine E-Mail-Adresse anzubringen, war das vermutlich der Moment, wo an meinem Realitäts-Sinn gezweifelt wurde. Schade!
Finanzbranche, ganz einfach!
Willst du Vertrauen, brauchst du Dialog!
Willst du Dialog, musst du dem anderen die Wahl lassen!
Willst du Call? Hier Telefon-Nummer!
Willst du E-Mail? Hier E-Mail-Adresse!
Post[at]betreff-e-mail.de
So entwickelt sich Vertrauen, genau so!
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