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16.12.2011 von Gerald Fründt.
Das Buch “Ergebnisse 2011 - Preis der E-Mail-Antwort” ist erscheinen!
Ich habe eine kooperation mit einer regionalen Buchhandlung hier in Stade (www.buchhandlung-schaumburg.de), die für mich den Verkauf übernommen hat.
Bei Amazon ist der Titel nicht “verfügbar”, steht da jedenfalls. Amazon kann kein Geld verdienen an dem Buch, deswegen ist es nicht verfügbar, vermute ich.
Dann: ja, es gibt ein Unternehmen / eine Marke, die an dem Preis teilgenommen wurde & das / die von mir geschult wurde! Welches - meine E-Mail-Adresse kennen Sie. Vielleicht!
Dann: Das Unternehmen SOLON, ebenfalls gewordener Teilnehmer, hat durchaus befriedigend abgeschnitten - ist nun allerdings insolvent. Hätte man diese Entwicklung in der Antwort erkennen können - ich meine, ja! Wie hätte man das erkennen können - meine E-Mail-Adresse kennen Sie.
Ein frohes Weihnachtsfest und einen Guten Rutsch!
Ihr Gerald Fründt
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8.9.2011 von Gerald Fründt.
40% bis 86% höhere Investitionen in Werbe-Anzeigen als die drei Top-Platzierten haben die drei Kandidaten, die Schlusslicht bei dem Wettbewerb “E-Mail-Antwort 2011″ sind.
Aber das bedeutet wahrscheinlich noch nicht, dass die drei Top-Platzierten Knorr, Solon und Frosch zwischen 40% und 86% ihrer Investition in Aufmerksamkeit umgeleitet haben auf E-Mail-Antworten. Wahrscheinlich sind sie einfach nur sparsamer! Wie unwitzig!
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9.8.2011 von Gerald Fründt.
Von der Auswertung aufgeschaut ………
Großer Preis E-Mail-Antworten 2011: Antworten noch schlechter als 2010
Individuelle Ansprache des Kunden: ungenügend
…. und jetzt mache ich trotzdem weiter *lächel*
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20.7.2011 von Gerald Fründt.
Aktuell bin ich in der Ausarbeitung der Ergebnisse des Großen Preis E-Mail-Antworten 2011 - und hier werde ich je nach Lust und Laune Ergebnisse kurz vorstellen.
Mittwoch, 20. Juli 2011 - leicht bewölkt, Sonnenschein …
Je kürzer das Thema in einer E-Mail-Antwort ausgearbeitet wird, um so sicherer irritiert diese Antwort die unabhängige Jury, oder bereitet Verdruss.
Sehr schade.
Besonders auffallend ist dieses, wenn es um die individuelle Ansprache des Kunden geht: je kürzer, desto schwächer die E-Mail-Antwort. Oder sie ist gleich was die individuelle Ansprache angeht: 6 - ungenügend!
Wer kann sich das leisten?
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5.7.2011 von Gerald Fründt.
Bemerkenswerter Hinweis des Steuerberaterverband Thüringen e.V.:
Versand von Rechnungen künftig mit einfacher E-Mail möglich
Und weiter heißt es da:
“Während Fachwelt und Politik derzeit über den großen Wurf in der Steuergesetzgebung diskutieren, soll ab dem 1. Juli 2011 für Unternehmer bereits eine große Erleichterung eintreten. Ab diesem Zeitpunkt, so sieht es der aktuelle Stand des “Steuervereinfachungsgesetzes vor”, dürfen Rechnungen an den Empfänger elektronisch, etwa per E-Mail, ohne weitere bürokratische Hürden übermittelt werden. Bedingung ist, dass der Adressat diesem papierlosen Verfahren zugestimmt hat.”
Praktisch, oder! Irgendwann musste es ja so kommen …..
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16.2.2011 von Gerald Fründt.
Ein wunderbarer Morgen, blauer Himmel, weißer Schnee. Sonne. Ein guter Moment, einen Blick auf mein Konto zu werfen. Ich rufe sie auf die Seite www.vobaeg.de - die Seite der Volksbank Stade-Cuxhaven.
Irgendetwas ist anders. Ein neues - wie sagt man - Look & Feel. Aber stopp! Rechts oben, nüchtern und neutral, unaufdringlich, dezent: eine E-Mail-Adresse!
Zwar nur info@ - mehr hat man sich nicht getraut. Aber wer mag, kann die sich in sein E-Mail-Programm kopieren und dann - völlig selbstständig, in Eigen-Regie und -Kontrolle, und nicht formularisiert - seine E-Mail schreiben!
Mir tränen die Augen vor Freude - so fordere ich das im Sinne der Kunden immer wieder und wieder.
Und, wie steht die Volksbank Stade-Cuxhaven jetzt da? Perfekt, kundenorientiert, direkt!
Als ich einer anderen Institution aus der Finanzbranche vor einigen Wochen vorgeschlagen habe, als eindeutiges Zeichen der direkten Kunden(ver)bindung gleich unter dem Firmennamen eine E-Mail-Adresse anzubringen, war das vermutlich der Moment, wo an meinem Realitäts-Sinn gezweifelt wurde. Schade!
Finanzbranche, ganz einfach!
Willst du Vertrauen, brauchst du Dialog!
Willst du Dialog, musst du dem anderen die Wahl lassen!
Willst du Call? Hier Telefon-Nummer!
Willst du E-Mail? Hier E-Mail-Adresse!
Post[at]betreff-e-mail.de
So entwickelt sich Vertrauen, genau so!
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16.8.2010 von Gerald Fründt.
Der Kriminalist und Buchautor Axel Petermann stellt fest: “Erst die Beschäftigung mit der Fallanalyse hat mir klargemacht, welche Bedeutung scheinbar überflüssige Handlungen für den Täter haben. Und für seine Überführung.”
[DIE ZEIT, 12. August 2010)
Die Fallanalyse ist allerdings ein aufwändiges Instrument. Sie dauert, allein schon wegen der geduldigen Beobachtung aller Merkmale. Und vorher steht nicht fest, was welche Bedeutung und welche Relevanz hat. Das entwickelt sich erst.
Wer die Qualität von E-Mail-Antworten bewerten will, muss (auch) eine in diesem “Fall” linguistische Fallanalyse durchführen. Andernfalls kommt nicht in den Blick, welche Bedeutung scheinbar überflüssige Worte und Sätze für das Unternehmen, den Kundenservice, das Call-Center haben - und wie man mit diesen umgehen kann.
Ausprobiert habe ich all dieses bereits - siehe www.e-mail-praxis.com.
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6.7.2010 von Gerald Fründt.
…. der E-Mail-Kongress scheint für mich noch nicht abgeschlossen zu sein!
Liebe Kundin, lieber Kunde, wie schaut es aus, würden Sie sich lieber per Telefon an einen Kunden-Service wenden, oder würden Sie lieber dem Kunden-Service eine E-Mail schreiben - und ich meine jetzt keine Notfall-Situation.
Ich kenne keine Studie, die diese Frage schon mal gestellt hätte, Irrtum meinerseits bitte korrigieren an post (at) e-mail-praxis.com - danke!
Herr Pieper von der ING-DiBa schreibt und spricht in seinem Vortrag von der “Ausfühlichkeit der Antwort”. Klarer Fall, ein “r” ist unter den Tisch gefallen. Deswegen kommt in die “Ausführlichkeit der Antwort” etwas “Ge-Fühl” - schick, diese Sache. Wir sollten viel mehr auf solche Sachen achten. Achtsamkeit!
In meine Schulungen “E-Mail-Praxis” ( und versteckt darin “E-Mail-Regeln”) den Arbeits-Schritt aufnehmen, die TeilnehmerInnen nach den Merkmalen von “Höflichkeit” zu fragen. Auch auf die Gefahr hin, dass anschließend niemand mehr eine E-Mail-Antwort schreiben möchte.
Sie brauchen das Commitment der MitarbeiterInnen, wollen Sie effiziente (elektronische) Prozesse entwickeln. Aber Commitment ist so vielfältig, ist Vertrauen, Geduld, Einverständnis, Mitarbeit und anderes mehr
…. und klar wird mir, warum ich etwas gegen das Globo-Englisch habe.
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5.7.2010 von Gerald Fründt.
Auf der E-Mail2010 einen wirklich exzellenten Vortrag von dem Herr D´Avis von 1&1 angehört - diese Offenheit würde manch anderem Unternehmen gut anstehen.
Aber dann, dann habe ich mir die “c´t E-Mail-Affäre” mal näher angeschaut. Und jetzt muss ich dann doch noch mal vor dem Urlaub und so …… dieses offene Schreiben an Herrn D´Avis schicken:
Zunächst der Anfang einer Kunden-E-Mail:
“Sehr geehrter Herr Davis,
meine Freunde hatten mich ja gewarnt, das da ein Haken hintersteckt. Jetzt wollte ich das neue Angebot von 1 und 1 nehmen, wo man keine Mindestlaufzeit mehr hat. Und jetzt habe ich mir die Anzeige in der Zeitung noch mal angesehen. ……”
Soweit der Text; hier, lieber Herr D´Avis, die Anmerkungen aus der E-Mail-Praxis.com zum angemessenen Lesen&Verstehen:
(01) Begrüßung, die Absenderin verändert den Namen, aus D´Avis wird Davis. Entweder nimmt sie die Sache mit dem persönlichen Namen nicht so genau - allerdings spricht dagegen das zum Teil recht persönliche Angehen in dem weiteren Verlauf der E-Mail (”Denn in der Werbung sagen Sie ja immer wie wichtig Sie das nehmen und dass man sich an Sie wenden soll.”).
Oder es handelt sich schlicht um die Übernahme der E-Mail-Adresse, in der steht nämlich nur “davis@ …”, weil sich der Apostroph in einer E-Mail-Adresse nicht schreiben lässt. Also, Sorgfalt hätte die korrekte Schreibweise gewählt, ein aufmerksamer Kunden-Service hätte das sofort erkannt.
(02) Einleitender Satz beginnt mit den Zeugen (meine Freunde), mit anderen Worten, noch ist eine “Anklage” nicht erhoben, da sind schon die Zeugen dar, die gewarnt haben.
(03) Schreibfehler bei dem Inhalt der Warnung, korrekterweise müsste dort ein “dass” den Nebensatz einleiten. Woher diese Nachlässigkeit?
(04) Unzutreffendes Bild (Metapher) - man kann nur fragen: wo steckt der Haken an der Sache, aber ein Haken kann nicht “hinterstecken”. In meinen Augen ein versteckter Hinweis auf einen - naja - kleinen, sportlichen Hinterhalt für den Herrn D´Avis und den Kunden-Service von 1und1 - auch dies hätte ein aufmerksamer Kunden-Service erkennen müssen.
(05) Weiter geht es mit der Schreibweise des Unternehmens, die Absenderin fügt nämlich Leerschritte ein (”1 und 1″), denn natürlich sucht sie nach den Lücken, darauf zielt ja ihre E-Mail. Ein souveräner Kunden-Service hätte auch das erkennen müssen ……
(06) Aber nun das Entscheidende: welche Aussage trifft die Absenderin? “Jetzt wollte ich das neue Angebot von 1 und 1 nehmen” - das bedeutet, sie HAT es noch nicht. Auch wenn man hier jetzt hin und her argumentieren könnte, etwa indem man sagt, sie schreibt “neu”, also muss sie schon ein “altes” haben, also ist sie Kundin, also also.
Nein, beim Lesen&Verstehen zeigt sich Souveränität gerade in dem wörtlich nehmen dessen, was eine Kundin oder ein Kunde tatsächlich schreibt.
“Jetzt” bedeutet “in diesem Augenblick” und soll Spontanität ausdrücken.
“wollte” bedeutet eine Absichtserklärung, die im Gegensatz zu dem ersten Wort in der Vergangenheit liegt (und nicht in Gegenwart oder gar Zukunft).
Das war es eigentlich schon, ist doch ganz einfach, oder Herr D´Avis?
Nun aber die Seite von 1und1 oder die Antwort: Diese tut nämlich so, als wäre die Absenderin eine Kundin und man bittet um die entsprechenden Angaben….
Pardautz, man ist die Falle gelaufen, die ist zugeschnappt …… und man hat es bei 1und1 nicht gemerkt!
Schade, und viele Grüße aus der E-Mail-Praxis.com von Gerald Fründt ……..
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14.5.2010 von Gerald Fründt.
In einem Forum finde ich diesen Beitrag:
Hallo,
ich möchte hier nun mein Logbuch veröffentichen, hoffe bin hier richtig.
Meine kurze Analyse.
(01) Satzanfang mit dem Pronomen “ich” und dem Modalverb “möchte”. Kern der bedeutungstragenden Silbe ist der Diphtong “ö”.
(02) Am Satzende folgt das Verb “etwas veröffentlichen”. Nach dem Präfix “ver-” wiederholt sich der Diphtong “ö” aus dem Modalverb. Das Verb ist abgeleitet aus dem Adjektiv “öffent-lich”, was man öffentlich macht, veröffentlicht man.
(03) Die dritte Silbe des Verbes “-lichen” wird anders geschrieben, denn das “l” entfällt und aus dem vorgesehenen “lich” wird ein unvorhergesehenes “Ich”.
(04) Die Satzanfangsstruktur “ich + [ö]” wiederholt sich am Satzende, nur in der umgekehrten Reihenfolge: “[ö] + (l)ich”. Das persönliche “ich” umklammert das angesprochene “mein Logbuch”, als möchte es dieses schützen. Wohl wissend, dass das nicht geht.
(05) Der folgende Satz ist deswegen (!) elliptisch, ein wesentliches Element wird weggelassen: “ich” fehlt! Und dieses Fehlen ist zweifach:
Wer hofft = [ich] hoffe
Wer ist richtig = [ich] bin hier richtig.
So arbeitet Sprache, die Sprache in uns, die Sprache mit uns.
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