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30.3.2012 von Gerald Fründt.
Da erreicht mich eine E-Mail. Sie kommt von der GfK. Sie kommt von der GfK Verbraucherforschung. Verbraucher-Forschung. Linguistisch analysiert ergibt das diese Ergebnisse:
Rechts finden Sie das Grundwort “Forschung”. In dem Grundwort steckt eine Tätigkeit, das Forschen! Wer forscht, macht sich auf den Weg in das Unbekannte. Auf dem Rückweg berichtet man von dem Erfahrenen, von den Erfahrungen. Soweit mein “Anlauf” zu diesem Zitat aus der E-Mail von der GfK, der GfK Verbraucherforschung.
Zitat 30. März 2012 - Betreff / Subject: GfK Verbraucherforschung: Machen Sie mit
“Durch Ihren Beitrag bei der GfK Verbraucherforschung entscheiden Sie mit, welche Produkte beim Konsumenten ankommen.”
Ja haben die sie noch alle ….
Forschung wird umgewandelt zu einer Entscheidung, “welche Produkte beim Konsumenten ankommen”.
Sicher, das war anders gemeint, vielleicht etwa so:
“Durch Ihren Beitrag bei der GfK Verbraucherforschung entscheiden Sie als Konsument mit, welche Produkte ankommen.”
Oder versteckt sich da doch ganz heimlich die Idee, man solle Einfluss auf die Produktentwicklung nehmen, man solle sich durch das Entscheiden seine eigenen Produkte machen? Man solle den Markt beeinflussen …. man sollte zu einem Lobbyisten werden, im Namen der Verbraucherforschung, nicht im Namen der Konsumentenforschung… man solle dem Konsumenten-Schwarm beitreten und das bei der GfK …..
Ich liebe die deutsche Sprache, die so reich ist an Optionen! Klar, und ich liebe die E-Mail, sowieso!
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27.3.2012 von Gerald Fründt.
Mein Kommentar zu E-Mail-Flut & Handelsblatt & Unternehmensberater
27.03.2012, 10:28 UhrAnonymer Benutzer: GFruendt
Mal angenommen, es handele sich hier bei den Kommentaren um die sprichwörtliche Schwarmintelligenz, dann fällt das Handelsblatt aber ziemlich hinten über, etwa wie die FDP im Saarland.
Die Kommentare sind verdammt dicht an der Wirklichkeit, dagegen das “Wie-Sie-das-Chaos-besiegen-können” nicht. Milliardenschäden sind bisher immer noch durch Inhalte entstanden, durch das, was man gesagt / geschrieben hat. Und das wird sich auch nicht ändern.
Der Gipfel der publizistischen Verwirrung ist in diesem Zitat erreicht: “Jede E-Mail stört den Empfänger bei irgendeiner Tätigkeit. Das lässt sich nicht ändern.”
Aber dieses Wirre passt zu allem irgendwie: Gestern (26.3.) wird vom Handelsblatt angekündigt, man würde die Schreibweise von E-Mail anpassen, was aber bis jetzt (27.3.) nicht geschehen ist.
Vielleicht liegt das daran, dass die Pädagogin und der Unternehmensberater in einer Überschrift feststellen: “Emailen ist nicht Arbeiten.”
Man oh Mann
Oder es liegt daran, dass man einfach mal wieder was schreiben musste, und jetzt im März wirkt “Flut” als Titel wieder.
GFruendt
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7.3.2012 von Gerald Fründt.
Da finde ich überraschend einen Artikel aus der WirtschaftsWoche (12.8.2004), und finde überraschend die Aufzählung der sieben Bürosünden, und denke, da wird sich in den nächsten Jahren wenig ändern, wenn die Menschen nicht lernen, mit Inhalten und Informationen eigenverantwortlich umzugehen und verständig auszuwerten.
1. Informationsüberfluss
Mehr Information (E-Mails, Kopien, Memos, Berichte …), als der Kunde, die angegliederten Prozesse oder die aktuelle Prozessphase brauchen.
2. Unnötiger Informationstransport
Bewegen von Dokumenten von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz …..
3. Unnütze Wege
Bewegung von Mitarbeitern auf der Suche nach Dokumenten, auf dem Weg zu räumlich getrennt untergebrachten Kollegen. Hinderliche Bürogestaltung.
4. Wartezeiten / Liegezeiten
Warten auf Entscheidungen von Vorgesetzten, die Rückgabe von Akten, die Auftragsweitergabe.
5. Nutzlose Tätigkeiten
Berichte und Protokolle, die niemand liest. Wiederholte manuelle Dateneingabe. Unnötige Vervielfältigung von Dokumenten.
6. Nicht benötigte Bestände
Unterlagen abgeschlossener Projekte. Ungenutzte Arbeitsmittel und Datenbestände. Mehrfachablage.
7. Fehler / Unklarheiten
Fehlerhafte Dateneingabe und Auskünfte. Unlesbare Faxe und Notizen. Unvollständige Spezifikationen.
In 2012 ff dürfte sich wenig an dieser Liste ändern, nur es interessiert niemanden mehr!
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27.2.2012 von Gerald Fründt.
Wenn die E-Mail wirklich wie eine Postkarte ist, warum muss dann eigens der Geheimdienst mühsam “überwachen” und dabei auf Unmengen von SPAM kommen.
Wenn sich jemand einen Zugang verschaffen will zu den Inhalten eines Briefs, einer E-Mail, oder eines Telefongespräches, dann macht er das auch - und sammelt nicht Postkarten.
Welche “Strafarbeit” erhielt der Held im Film “Das Leben der anderen”? Briefe öffnen.
Und nun einer neuer Wikileak: E-Mails der Firma Stratfor werden veröffentlicht, nicht weil sie wie Postkarten waren, sondern weil der Server des Unternehmens gehackt wurde.
Denkt so vor sich hin der G. Fründt
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8.9.2011 von Gerald Fründt.
40% bis 86% höhere Investitionen in Werbe-Anzeigen als die drei Top-Platzierten haben die drei Kandidaten, die Schlusslicht bei dem Wettbewerb “E-Mail-Antwort 2011″ sind.
Aber das bedeutet wahrscheinlich noch nicht, dass die drei Top-Platzierten Knorr, Solon und Frosch zwischen 40% und 86% ihrer Investition in Aufmerksamkeit umgeleitet haben auf E-Mail-Antworten. Wahrscheinlich sind sie einfach nur sparsamer! Wie unwitzig!
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18.8.2011 von Gerald Fründt.
Ich habe da etwas übersehen! Eine Presseinformation des BITKOM nämlich. Titel dieser Information: “Jeder Berufstätige erhält im Schnitt elf Mails am Tag”.
Erstens - nach dem Lärm, der um Job und E-Mail gemacht wird, und um E-Mail-Knigge und E-Mailknigge.de gemacht wird, nach all diesem Lärm und Getöse bin ich wegen dieses Lärmens und Getösens von wenigstens der zehnfachen Menge ausgegangen. Ich, ein Opfer der Lautstärke und des Mediengeschwafels.
Zweitens - die Recherche hat das eher konservativ arbeitende Forsa-Institut vorgenommen.
Drittens - wenn es nur 11 E-Mails im Schnitt sind, dann sind meine 111 E-Mail-Regeln gar nicht so unrealistisch! Denn ich unterscheide sehr sauber und konsequent zwischen Lesen&Verstehen einer E-Mail ( = 1), Schreiben einer E-Mail ( = 1) und Antworten auf eine E-Mail ( = 1).
Welch ein Potenzial für Verbesserungen, wenn es nur 11 E-Mails im Schnitt sind …….. nun kommet doch zu mir - etwa in die 1×1 der E-Mail-Praxis …..
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9.8.2011 von Gerald Fründt.
Von der Auswertung aufgeschaut ………
Großer Preis E-Mail-Antworten 2011: Antworten noch schlechter als 2010
Individuelle Ansprache des Kunden: ungenügend
…. und jetzt mache ich trotzdem weiter *lächel*
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20.7.2011 von Gerald Fründt.
Aktuell bin ich in der Ausarbeitung der Ergebnisse des Großen Preis E-Mail-Antworten 2011 - und hier werde ich je nach Lust und Laune Ergebnisse kurz vorstellen.
Mittwoch, 20. Juli 2011 - leicht bewölkt, Sonnenschein …
Je kürzer das Thema in einer E-Mail-Antwort ausgearbeitet wird, um so sicherer irritiert diese Antwort die unabhängige Jury, oder bereitet Verdruss.
Sehr schade.
Besonders auffallend ist dieses, wenn es um die individuelle Ansprache des Kunden geht: je kürzer, desto schwächer die E-Mail-Antwort. Oder sie ist gleich was die individuelle Ansprache angeht: 6 - ungenügend!
Wer kann sich das leisten?
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15.7.2011 von Gerald Fründt.
Das Stader Tageblatt ist ja nun nicht unbedingt der Bringer - aber die Sache mit den mehr Infos für Verbraucher, und das auch und gerade per E-Mail, das haben sie gebracht.
Und auch die Bild-Zeitung prescht da los …. sehr interessant …
finde ich in meiner E-Mail-Praxis!
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28.6.2011 von Gerald Fründt.
OnetoOne bringt in der Juni-Ausgabe auf der Titelseite: “Hybrid-Talente” verzweifelt gesucht!
Es geht - natürlich - um die Werbebranche, die auch so langsam kapiert, dass Geschäft immer beratungslastiger und komplexer wird. Dieses hat natürlich Konsequenzen für die nachgefragten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
“Hybride” Kompetenzen werden gebraucht.
In Call oder Service Centern werden diese Kompetenzen schon lange gebraucht, nur sie werden nicht nachgefragt und gesucht. Eine ganze Branche verpennt die Veränderung auf dem Markt.
Eine typisch hybride Kompetenz ist für mich das Lesen&Verstehen etwa einer Kunden-E-Mail. Hybrid deswegen, weil nur in dem Verschränken verschiedener Erfahrungen und unterschiedlicher Wissen Komplexität erkannt und im zweiten Schritt vereinfacht oder durch Isolierung eines Teilaspektes übersichtlicher wird. In einer Antwort zum Beispiel, den auch den Anforderungen des Großen Preis E-Mail-Antworten gerecht werden könnte …..
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