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Archiv der Kategorie E-Mail-Praxis

Ergebnisse! G.P. E-Mail-Antworten 2011

Mir kommt da ein leise säuselnder Verdacht - eigentlich interessiert sich niemand für gar nichts!

Hier meine Top-Meldung:
Ergebnisse G.P. E-Mail-Antworten 2011 liegen vor - das muss ich ersteinmal mental verarbeiten!

Wer ahnt die Dramen, die sich hinter dieser Meldung verbergen? Nein, wen interessieren die Dramen, die da sich verstecken:
1. Ich habe die Nachricht bei Xing hinterlassen - mal sehen, was sich tut.
2. Ich habe die Nachricht getwittert, aber nur einmal, bisher, um ca. 9.46 - mal sehen, was sich tut.
3. Und hier, in MY BLOCKschokolade, habe ich es auch eingestellt, jetzt.

Mal sehen, mal sehen
Ihr Gerald Fründt

P.S. Ich habe hier inzwischen eine richtig spannende Abo-Group, alle mit gmail oder so, und mit irren durchgeknallten Namen. Was geht hier eigentlich ab und haben wir am Ende im Internet so etwas eine Kernschmelze …..

Kommunikationsziel Share Holder Value?!

Da liegt doch auf meinem Schreibtisch, nicht Desktop!, eine Einladung zu einem Seminar: Interne Kommunikation!
Da fällt mein Blick auf die Punkte / Items - und da gehen mir ob der Top-One-Regel / der ersten Regel schier die Äugelein über: Richten Sie Ihre Kommunikationsziele an den Unternehmenszielen aus
Was soll das denn werden?
Mal ernsthaft, sei das Unternehmensziel mal Kosten-Einsparung.
Was macht dann die Kommunikation? Schweigen!
Wie sagte Wittgenstein: Worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen. Welch weiser Mann!

Manchmal bin ich nur verzweifelt!

Ein Impulse-Artikel

Re: Nächstes Impulse … verpufft irgendwie, finde ich schade

Liebe Frau G.,

auf die Gefahr hin, dass wir nie wieder etwas miteinander zu tun haben, auch nicht per E-Mail, der Artikel “Achtung, die Flut kommt”, nein, der kann nun wirklich keine Impulse setzen!
Er bleibt oberflächlich, da nur eine Technologie nach der anderen präsentiert wird, und dieses in dem Best-Practice-Modus nach dem Motto, alles wird gut!
Auf der anderen Seite stehen die dramatischen, schlagzeilenträchtigen Szenarien:
E-Mail freie Tage (wie geht das denn dann bei Twitter, Facebook, Xing usf.)
80% beherschen ihr E-Mail-Programm nicht (und Twitter, Facebook, Xing usf.)
Und wenn die E-Mail selbst keine Schlagzeile mehr her gibt, dann wird sie fix zum Synonym für “Daten” (wir produzieren inzwischen so viele Daten …. Atos Origin) oder für “Information” oder für “Auftragsvolumen”.

Impulse geben würden diese Gedanken:
- Die Wirtschaft hat noch nicht realisiert, dass sich ihre innere Kultur von einer oralen zu einer literalen verändert hat. Kein Wunder, das Management hat ein traditionell riesiges Problem mit dem Schreiben! Man schwätzt, aber schreiben ….
- Was heißt das, “literale Kultur” in den Unternehmen? Sherry Turkle bringt es in einem ZEIT-Interview auf den Punkt: “Ich texte, also bin ich.” Nur wenn man E-Mail, Twitter, Facebook, Xing usf. intensiv be-schreibt, IST man - in den Unternehmen!
Das wäre mal ein Impuls, Mensch, die Texte sind es!
- Und dann kommen die Texte in den Blick, die so unterwegs sind - und Herr zu Guttenberg taucht auf….
- Und dann taucht die Qualität der Texte auf, wenig Information, vieles literales Geplapper (die sogenannte phatische Funktion einer Äußerung bei R. Jakobson), in dem es nur noch um das Plappern geht….
- Und dann taucht PISA auf, wie schaut es denn aus mit dem Lesen&Verstehen in den Unternehmen, in der Wirtschaft, wenn es doch nur darum geht, die eigene Sicht durchzusetzen und andere, abweichende, kritische effizient auszublenden ….

Und jetzt habe ich mich verschrieben und überschrieben …. Das E-Mail Problem der Hamburger Autovermietung ist das Problem der externen Kommunikation - und sollte als solches behandelt werden. Es ist nämlich guter Brauch, externe E-Mails irgendwie zu ignorieren oder keine Prozesse für diese zu haben oder …..

Sherry Turkle gibt in dem Interview einen wichtigen Hinweis:
“Was hilft, ist die Identifizierung unserer Schwachstellen. Deshalb spreche ich auch nicht von Sucht. Es geht nicht darum, einen “kalten Entzug” zu machen und die Geräte wegzuwerfen. Die Gefahr geht ja von einem unausgewogenen Verhältnis aus - wer das einsieht, kann daran arbeiten, ihnen weniger schutzlos ausgeliefert zu sein.”
Und etwas weiter in dem Interview wird der Hintergrund deutlich, warum sie das so fordert: “E-Mail ist mein wichtigster Kommunikationsweg.”

Nocheinmal, die Leute in der Wirtschaft haben verstanden, nur wenn sie texten, sind sie (!) - das ist das Problem! Eigentlich banal, aber die Lösung sind die Texte ….. und wie man mit ihnen umgeht.

Herzliche Grüße
Gerald Fründt

Social Media in den Unternehmen

Wie wird denn das wohl, wenn in einem Unternehmen jemand abschreibt:

“Kommunikationswissenschaftler Neuberger weiß um unerwünschte Nebenwirkungen. Prozesse im Internet seien schwer steuerbar, damit müssten Politik, Unternehmen und Redaktionen rechnen: “Obwohl Guttenberg alle Ausweichmanöver unternommen hat, die man in solchen Fällen einleitet, war er nicht in der Lage, das Thema kleiner zu reden.” Neuberger hält es allerdings für möglich, dass die Vorgänge im Netz überschätzt werden, auch von Journalisten.”
http://www.tagesschau.de/inland/guttenbergfacebook104.html

Guttenberg & E-Mail-Knigge….

Die Plagiatsvorwürfe gegen Herrn Guttenberg sind ja nicht ohne! Warum sollte verwerflich sein, was momentan Gang und Gebe ist - es wird abgeschrieben.
Zum Beispiel: E-Mail-Knigge.
Zum Beispiel: E-Mail-Regeln.

Aufgegriffen und gebetsmühlenartig wiederholt werden nur die, die irgendwie kompatibel scheinen - zu dem herrschenden Geschmack.
Und dann sind da noch die, die man irgendwo aufgeschnappt hat, oder halt abgeschrieben hat, oder ver-guttenbergt hat, und die man behutsam “ein-phased”. Mal schauen, wie sie sich machen. Und wenn sie nur zögern, schnell zurück. Nicht zu viel riskieren!

Riskant ist es da schon, mit 111-E-Mail-Regeln aufzuwarten. Mit 111-E-Mail-Regeln gleich ein ganzes Konzept anzubieten - welches auf eine lebendige und lebende Unternehmens-Kultur zielt. Man, bin ich mutig. Zu gutt-mütig?

Klar, auch das lässt sich kopieren. Aber so sind die Zeiten!
Man muss nur Guttenberg heißen, und schon relativiert der Markt alles, irgendwie, so.

Freuden-Tränen in den Augen ….

Ein wunderbarer Morgen, blauer Himmel, weißer Schnee. Sonne. Ein guter Moment, einen Blick auf mein Konto zu werfen. Ich rufe sie auf die Seite www.vobaeg.de - die Seite der Volksbank Stade-Cuxhaven.
Irgendetwas ist anders. Ein neues - wie sagt man - Look & Feel. Aber stopp! Rechts oben, nüchtern und neutral, unaufdringlich, dezent: eine E-Mail-Adresse!
Zwar nur info@ - mehr hat man sich nicht getraut. Aber wer mag, kann die sich in sein E-Mail-Programm kopieren und dann - völlig selbstständig, in Eigen-Regie und -Kontrolle, und nicht formularisiert - seine E-Mail schreiben!
Mir tränen die Augen vor Freude - so fordere ich das im Sinne der Kunden immer wieder und wieder.

Und, wie steht die Volksbank Stade-Cuxhaven jetzt da? Perfekt, kundenorientiert, direkt!

Als ich einer anderen Institution aus der Finanzbranche vor einigen Wochen vorgeschlagen habe, als eindeutiges Zeichen der direkten Kunden(ver)bindung gleich unter dem Firmennamen eine E-Mail-Adresse anzubringen, war das vermutlich der Moment, wo an meinem Realitäts-Sinn gezweifelt wurde. Schade!

Finanzbranche, ganz einfach!
Willst du Vertrauen, brauchst du Dialog!
Willst du Dialog, musst du dem anderen die Wahl lassen!
Willst du Call? Hier Telefon-Nummer!
Willst du E-Mail? Hier E-Mail-Adresse!
Post[at]betreff-e-mail.de

So entwickelt sich Vertrauen, genau so!

Die Computerwoche

Lange hat es gedauert, nun in der Computerwoche - oder was sagt ein Schreibfehler wirklich aus!

“7 Mythen über die E-Mail-Archivierung [Computerwoche]
Darf ein Unternehmen jede E-Mail archivieren? Was passiert mit privater Korresponnenzen? Sollte jede E-Mail verschlüsselt werden?”
(Zitat Ende)

Und, erkannt? Da muss ich noch etwas nachdenken! Denke, ähem, danke! Aber das Private scheint bei dem Artikel-Verlasser, Pardon, Verfasser keine Rolle mehr zu spielen!
Ihr Gerald Freundt - Pardon Fründt

Sensationell: Google-Rang 1 und 2 für E-Mail-Praxis.com

Wer bei Google aktuell nach “E-Mail-Regeln” sucht, dem werden 66.200 (!) Ergebnisse angezeigt.
Mit den 111-E-Mail-Regeln steht die E-Mail-Praxis.com auf dem ersten Rang und wird als erstes angezeigt.
Mit der Diskussion Regeln pro / contra steht die E-Mail-Praxis.com auf dem zweiten Rang!

Dass ich das erlebe, phantastisch, wie ein Traum in der unermesslichen weil virtuellen Welt…..
Ich schwebe!!!!!!!
……………………………………………………………… und schreibe ein Buch, echt jetzt!
Ihr Gerald Fründt

9,8 Milliarden für E-Mail-Adresse

…. das ließe natürlich die Augen glänzen! Aber irgendwie ist da doch etwas dran.
Die fragliche E-Mail-Adresse z.B. direkt@postbank.de.

Postbank ist ein deutsches Hauptwort, ein Substantiv, und ein Eigenname.

Postbank ist ein zusammengesetztes Hauptwort, ein Kompositum, bestehend wiederum aus zwei Hauptworten, Substantiven.
Das Bedeutungs-Wort ist “Post“, das Grund-Wort ist “Bank“.
Zusammengenommen handelt es sich um ein Possessiv-Kompositum, oder deutlicher: die “Bank” gehört zu der “Post“.
Und wegen der Zugehörigkeit hat dieses Hauptwort einen Wert von 9,8 Milliarden Euro.

Wie heißt es bei Tagesschau.de: “Mit dieser Kapitalerhöhung wollen wir uns das notwendige Eigenkapital für eine geplante Konsolidierung der Postbank sichern”, erklärte Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann.

Eigentlich könnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Postbank stolz sein auf diesen Wert …. und auf die E-Mail-Adresse @postbank.de!

Wissenschaftliche Briefkultur

Und dann wieder eine Schlag-Zeile:

Bedeuten E-Mail und Co. das Ende der Briefkultur?
“Ja”, sagt Detlev Schöttker, apl. Professor für Neuere Deutsche Literatur und Medienanalyse an der TU Dresden.

Dann lese ich den Artikel, dann werde ich aufmerksam, dann schreibe ich … eine E-Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage an Herrn Schöttker: Warum verwendet er in seinem Artikel die unkorrekte Schreibweise “EMail” in zwei Fällen, in denen es um die negativen Aspekte der E-Mail geht?
Ich freue mich auf eine Nachricht,
vielen Dank
Gerald Fründt
E-Mail-Praxis.com

Mal schauen, ob es eine Antwort / Reaktion gibt?